Kontrolle bei der Aufnahme

So bekommst Du unterwegs mehr Sicherheit für gelungene Aufnahmen!


Neulich bei meinen abendlichen Aufnahmen mit Bewegung der Kamera und Zoomen während der langen Belichtung starrte ich nach jedem Foto wie gebannt auf den Monitor, der mir endlich mein fertiges Foto anzeigen sollte.

 

War das Foto wie ich es mit gedacht hatte, noch besser oder ganz daneben gegangen oder ….

Genau, da kam ein Faktor der Unsicherheit …. 

Wenn ich das Foto hier auf dem kleinen Kameramonitor ganz prima finde, wird es dann auch noch zu Hause auf dem großen Monitor am Computer gut aussehen?

 

Damit hatte ich nämlich schon so einige böse Erfahrungen gesammelt. Bei Aufnahmen mit einer etwas längeren Verschlusszeit (1/60s und 1/30s) mein Motiv: Zweige im Wind oder Personen in Bewegung. Die Fotos sahen auf dem Kameramonitor ganz OK aus. Aber dann zu Hause am großen Computer-Monitor kam die böse Überraschung:

Die Bewegungen waren so ein wenig verzogen … ein wenig zu viel, so dass das Foto einfach nur unscharf aussah. 

 

Doch da gibt es eine gute Möglichkeit die Aufnahmen zu prüfen:

Mit dem Monitor an der Kamera, aber mit einer Vergrößerung

Die normale Wiedergabe

In dieser Größe fallen kleine Unschärfen - sei es durch Verwacklung, durch Bewegung, durch zu geringe Schärfentiefe oder durch den falschen Focuspunkt.

Die Vergrößerung

Die Vergrößerung zeigt sehr schön, dass der Hintergrund scharf ist, nicht aber die Nase der Katze.


Und es lohnt sich, einmal näher hinzuschauen wie die Vergrößerung bei der Bildwiedergabe funktioniert. 

Schau doch gleich mal bei Deiner Kamera: Hier kannst Du einen Blick die gängigsten Modelle machen:

CANON-Modelle

Bei den meisten 2- und 3 stelligen Modellen

NIKON-Modelle

Bei alle Nikon-Modellen in diesem Design.



 Bei allen Kameras ist das Zeichen für Wiedergabe gleich: ein blauer Pfeil im blauen Rahmen.


Doch dann wird es schon uneinheitlich. Deshalb habe ich mir die Bedienungsanleitungen unterschiedlicher Hersteller und Kameratypen angesehen.

 

Bei vielen Modellen (NIKON, CANON 2- und 3-stellige Modelle, SONY) steht das Zeichen einer Lupe mit einem +-Zeichen für Vergrößerung
Und das -Zeichen in der Lupe die Verkleinerung.

 


Häufiger wird es kombiniert  mit dem Zeichen, das aussieht wie eine Art Schachbrett für die Wiedergabe des Bildindexes – also mehrere Bildchen auf dem Monitor – genutzt.



Andere Modelle, Sony, Olympus

Wer eine vierstelligen CANON-Kameras (also EOS 1000, 1100,1200) hat, braucht nicht nach der Vergrößerung in der Wiedergabe-Ansicht zu suchen, die ist nicht möglich.

Bei Olympus OM-D-Modellen findest Du keine Lupen-Tasten. Die Vergrößerung und Verkleinerung wird mit dem hinteren Einstellrad eingestellt.

 

Natürlich ist diese Möglichkeit der Vergrößerung komfortabler je teurer und hochwertiger die Kamera ist.

Die hochwertigen NIKON-Modelle ermöglichen einen höheren Vergrößerungsfaktor.

 

Bei den CANON 5, 6 und 7D kann man sogar zwei Fotos nebeneinander im gleichen Vergrößerungsmaßstab zeigen um sie miteinander zu vergleichen.

Vor Ort kostet die Bildwiedergabe und Vergrößerung zwar etwas mehr Zeit.

Dafür hast Du aber auch mehr Sicherheit, dass die Fotos so geworden sind, wie Du Sie Dir erhofft hast ....


Jetzt bist Du dran!

Wie kannst Du bei Deiner Kamera das Monitorbild vergrößern?

 

Und diese speziellen Tasten bzw. Einstellräder solltest Du natürlich auch in der Dunkelheit finden (siehe mein Beispiel oben)!

Geht es bei Deinem Kamera-Modell ganz anders als hier beschreiben? Gibt es vielleicht noch weitere Funktionen in Verbindung damit?

Schreib das hier in den Kommentaren oder Klicke auf Antworten und schreib es in der Mail oder komm in die geschlossenen Facebook-Gruppe und poste Deine Erfahrungen mit der Monitorwiedergabe.

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