Architekturaufnahmen

Der eine Tipp für sofort bessere Fotos ohne komplizierte Einstellungen an der Kamera!


Bild: Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen

Dies ist der erste Beitrag unter unserem neuen Motto:

Bessere Fotos ohne komplizierte Kameratechnik.

Einfach, weil nicht Kameras ein tolles Foto machen, sondern die Menschen hinter der Kamera, die den Auslöser im richtigen Moment drücken. Natürlich gibt es Motive, für die es unumgänglich ist, diese oder jene Funktion zu kennen und sie passend einzusetzen. Diese speziellen Kniffe kannst Du dann besser nutzen, wenn Du Dich in den Grundlagen des Fotografierens sicher fühlst und ein Auge für die Motive bekommen hast.

Fotografieren ist in erster Linie Sehen lernen! Also lernen wir die Augen auf zu machen, auf Linien, Formen, Farben, Licht und Schatten zu achten.

Heute schauen wir uns mal an, was denn der passenden Foto-Standpunkt bei Gebäuden ist.


Der richtige Standpunkt

Ein Knipser fotografiert sein Motiv von dem Punkt aus, an dem er gerade steht.

Ein Fotograf - also damit meine ich den, der einfach bessere Fotos machen möchte - der geht hin und her und sucht den optimalen Standpunkt für sein Motiv!

Bild: Schloß Gottdorf in Schleswig

Ein Beispiel:

 

Am besten verstehst Du, was der richtige Standpunkt ist, wenn man sich Fotos anschaut, bei denen eben ein falscher Standpunkt gewählt wurde .... nun ja der wurde ja nicht gewählt, sondern es wurde einfach drauflos geknipst. 

Auf dem Foto rechts, dem Schloss Gottdorf in Schleswig, siehst Du sicher sofort, was schief gelaufen ist!

 

Ein symmetrisches Gebäude wie dieses barocke Schloss wird am besten durch ein ebenso symmetrisches Fotos, von genau der Mitte der Achse des Einganges eingefangen.

Dann gibt der Aufbau des Fotos die Symmetrie der Fassade perfekt wieder.


Für diese Motiv gibt es nur einen richtigen Standpunkt, aber viele falsche!


Ein freistehendes Gebäude

Schauen wir uns das Foto von dem Gebäude oben an, der Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen. Den kannst Du natürlich auch symmetrisch fotografieren, z.B. genau von der Mitte einer Fassade oder des Eingangs - siehe Foto links der Pavillon in St. Kilda (Melbourne, Australien). Aber bei dieser Aufnahmen oben ging es darum, das ganze Gebäude zu erfassen, also auch die räumliche Wirkung einzufangen. 

Und dafür eignet sich am besten ein Foto-Standpunkt über eine der Ecken des Gebäudes. Für diesen Standpunkt über Eck kannst Du allerdings auch etwas weiter nach rechts oder links gehen. Es gibt also durchaus mehrere passende Standpunkte zum Fotografieren.


Vielleicht hast Du ja Lust bekommen, Dir mal Deine Fotos von Häusern und historischen Gebäuden anzusehen. Von welchem Standpunkt hast Du jeweils fotografiert? Vielleicht hast Du ja noch weitere interessante Standpunkte gefunden.


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