Wie kann man die leuchtenden Farben des Frühlings einfangen?

Bild: Kirschpflaumenblüten mit Licht und im Gegenlicht
Blühender Kirschpflaumenbaum: mit Licht und im Gegenlicht

Strahlender Sonnenschein, alles leuchtet, die Natur putzt sich heraus.

 

Die schönsten Motive animieren zum Fotografieren:

Frühlingsblumen,

Bäume in weißer Blütenpracht und  

Landschaften, die gerade ein zartgrünes Gewand anlegen.

Wie kann ich dieses Leuchten in meinen Fotos einfangen?

Die beiden Fotos oben zeigen den Unterschied:

Im linken Foto stand die Sonne im Rücken, d.h. die kleinen weißen Blüten der Kirschpflaume wurden von der Sonne direkt angestrahlt.

Im rechten Foto habe ich direkt in Richtung Sonne fotografiert. Die Sonnenstrahlen scheinen durch die weißen Blüten hindurch. Und das bringt die Blüten so richtig zum leuchten ... eben so, also hätte man hinter den Blättern eine Lampe eingeschaltet .... und genau das ist der Fall, diese Lampe ist die größte Lichtquelle auf unserer Erde, nämlich die Sonne selbst. 

Ein erfreulicher Nebeneffekt beim Fotografieren gegen die Sonne ist, dass der Hintergrund (hier das Dach meines Hauses) im Schatten liegt und somit deutlich dunkler ist. Dieser Kontrast verstärkt das Leuchten der Blüten noch zusätzlich.

Bild: Leuchtende Farben im Gegenlicht am Beispiel von Osterglocken
Osterglocken mit Licht und im Gegenlicht

Auch bei diesen beiden Fotos hier rechts von den Osterglocken sieht man deutlich den Unterschied: auf dem Foto links scheint die Sonne direkt auf die Blumen. Das Bild wirkt flach und die Farben sind matt.  

Auf dem rechten Foto im Gegenlicht, leuchten die gelben Blüten und die Blätter haben eine satte grüne Farbe.

Was gilt es dabei zu beachten?

Wenn man direkt in Richtung Sonne fotografiert, dann können zwischen den Blüten auch ein paar Sonnenstrahlen direkt in die Kamera hineinscheinen. Diese direkten Sonnenstrahlen sind 1. nicht so gut für den Aufnahmesensor der Kamera und

2. nicht so schön für das Foto, weil sich diese Lichtstrahlen im Objektiv mehrfach brechen und gespiegelt werden und das Foto dadurch überstrahlt wird, so dass die Farben aussehen wie hinter einer Nebelwand.

Also unbedingt darauf achten, dass keine Sonnenstrahlen in das Objektiv hineinfallen.

Das geht mit einer kleinen Pappe (ca. DIN A 5 groß) oder einem Sonnenschirm.

Je höher die Sonne steht, um so kleiner kann diese Fläche sein, die für Schatten im Objektiv sorgt. 

Bei der Wahl des Standpunktes solltest du noch darauf achten, dass die Blüten oder Blätter wirklich von der Sonne durchleuchtet werden können. Blüten an einem dichten Buschwerk können von dem Sonnenlicht nicht erreicht werden. Besser die freistehenden Blüten an den Rändern eines Busches fotografieren.


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